Fluch der Karibik (Pirates of the Caribbean)

Die Story

Bild von http://images.amazon.com/

Eine ehrfurchteinflößende Gestalt: ein Pirat auf seinem Schiff, segelt furchtlos dem nächsten Abenteuer entgegen...
Dann die Ansicht in der Totalen: Pirat steht auf dem oberstem Querbalken des Mastes seines Schiffchens, aus viel mehr als Bug, Kiel und Mast besteht dieses nämlich nicht. Doch trotzdem, die Ausstrahlung von Würde, das Schiff geht langsam aber stetig unter, doch - wie genau berechnet - ein Schritt auf den Bootssteg, genau in diesem Moment bleiben von dem Gefährt nur noch Luftblasen übrig.

So stellt sich Jack Sparrow, verkörpert von Johnny Depp, dem Kinopublikum vor, der erste Lacher ist gewiss. Der berühmt, berüchtigte Pirat Käpt'n Jack Sparrow trifft in Port Royal ein. Das kleine Schiffernakel, welches gerade Bekanntschaft mit dem Meeresgrund macht, ist alles was ihm noch geblieben ist. Sein erster Maat, Barbossa (Geoffrey Rush), beging Meuterei und schon war Jack Sparrow sein wichtigstes Eigentum los, das imposante Piratenschiff "Black Pearl". Tja, so kann das nicht bleiben, das Schiff muss wieder zurück! Da trifft es sich doch gut, dass der junge Waffenschmied will Turner (Orlando Bloom) auch hinter Barbossa her ist, denn dieser hat ihm seine Liebste geraubt, die hübsche Gouverneurstochter Elizabeth (Keira Knightley).
Doch es stellt sich heraus, dass in Will Turner noch mehr steckt als der brave Arbeiter und, dass das Medaillion, das Elizabeth Will vor Jahren abgenommen hatte, als ihn die Leute ihres Vaters aus dem Meer fischten, für Käpt'n Barbosso genug Wert hat, Elizabeth bis auf weiteres zu verschonen...

Piraten, Schiffe, das Meer, wilde Kämpfe, was will man mehr?
Nachdem ich nur die Vorschau gesehen hatte, dachte ich eigentlich nur, dass mich wieder mal "nur" eine Liebesgeschichte, begleitet von etwas Säbelgerassel erwartet. Doch ich wurde positiv überrascht! Ein humorvoller, spritziger, spannender Film, der mich gar nicht merken ließ, dass der Film über zwei Stunden dauerte! Schon der erste Auftritt von Johnny Depp, der kaum an Land, mit Körperhaltung, Mimik und Gestik eine so sympathische Piratenfigur auf den Schirm zauberte, war den Eintritt wert. In mehreren Kritiken habe ich bereits gelesen, dass die Kampfszenen so lang wären, die Piratenmannschaft von Barbossa als Untote darzustellen weit hergeholt... Wie gesagt, ich war enttäuscht als ich mich aus dieser Piratenwelt wieder zurück in die Realität begeben musst, ich fand den Film wirklich gelungen!
Das ist ein Phantasiefilm, der meiner Meinung nach endlich mal wieder der Mühe wert war, einen Fuß ins Kino zu setzen.

Die Darsteller

Links

Offizielle Website


Jegliche Kritiken und Kommentare sind natürlich nur rein subjektiv

| Nach oben |