5. Auszeichnungen

Insgesamt wurden Christine Nöstlinger bisher rund 30 Auszeichnungen verliehen. Ihre erste Auszeichnung erhielt Christine Nöstlinger 1972 mit dem "Friedrich Bödecker Preis" für ihr Buch "Die Kinder aus dem Kinderkeller". Schon ein Jahr später wurde ihr der "Deutsche Jugendliteraturpreis" für "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig"verliehen. Innerhalb von vier Jahren erhielt sie zweimal den "Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis", 1975 für "Achtung! Vranek sieht ganz harmlos aus" und 1979 für "Rosa Riedl Schutzgespenst". Für ihr autobiographisch angehauchtes Werk über das Leben eines achtjährigen Mädchens während der Nachkriegszeit "Maikäfer flieg! Mein Vater, das Kriegsende, Cohn und ich" wurde Christine Nöstlinger mehrfach ausgezeichnet. 1974 erhielt sie den "Buxtehuder Bullen" und wurde auf die Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis gesetzt. 1982 wurde dieses Buch auch mit dem Holländischen Jugendbuchpreis, "dem goldenen Griffel", ausgezeichnet. Zwei Jahre danach wurde Christine Nöstlinger der "Hans-Christian-Andersen-Preis" für ihr Gesamtwerk verliehen, die international wohl angesehenste Auszeichnung für Kinder- und Jugendbuchautoren. Für ihr Buch "Der geheime Großvater" erhielt sie 1987 sowohl den "Österreichischen Kinder- und Jugendliteraturpreis" als auch den "Kinderliteraturpreis der Stadt Wien". Im selben Jahr wurde Christine Nöstlinger der "Österreichische Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur" für "Der Hund kommt" verliehen. 1989 erhielt Christine Nöstlinger den "Österreichischen Würdigungspreis" für ihr Gesamtwerk. In den Jahren 1991 und 1992 wurde ihr zweimal der "Kinderbuchpreis der Stadt Wien", für "Sowieso und überhaupt" bzw. für "Mini muss in die Schule", verliehen. 1995 wurde Christine Nöstlinger auch mit dem "Illustrationspreis der Stadt Wien" für "Madisou" ausgezeichnet. Außer den hier angeführten erhielt Christine Nöstlinger noch eine Reihe weiterer Preise und Auszeichnungen,vorallem wurden ihre Bücher sehr oft in diverse Auswahl- bzw. Ehrenlisten der verschiedenen Buchpreise aufgenommen. Christine Nöstlinger persönlich bedeuten diese Auszeichnungen nicht besonders viel. Zwar war sie sehr beeindruckt, als sie ihre erste Auszeichnung, den "Friedrich Bödecker"-Preis, in Empfang nehmen durfte, doch dieses Gefühl legte sich bald wieder. Den "Deutschen Jugendbuchpreis" verliehen zu bekommen war für sie schon von eher Bedeutung, da dies das erste Mal war, dass er einem Österreicher verliehen wurde. In Bezug auf die Verleihung des "Hans-Christian- Andersen-Preises" meinte sie nur leicht sarkastisch: "Ich hab' mich zwar nicht gefreut, dass ich ihn gekriegt habe, aber es hätte mich sehr geärgert, wenn ich ihn nicht gekriegt hätte."