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Im letzten Abschnitt meines Studiums habe ich mich auf "Conservation Medicine" spezialisiert.
Den praktischen Teil dieses Moduls habe ich an der Klinik für Wiederkäuer absolviert wo wir Studenten die Möglichkeit bekamen unsere praktischen Fähigkeiten zu erweitern.
Die Lehrveranstaltungen des Moduls Conservation Medicine fanden zum größten Teil am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie statt. In einer Kleingruppe absolvierte ich Kurse zur Immobilisation und Anästhesie von Wildtieren, Geografischen Informationssystemen (GIS), Management von Tieren in Gefangenschaft, Wildtierkrankheiten (allgemein und ausgewählte Tiergruppen), Wildtiermanagement, Populationsökologie, Genetik und Pathologie.

Meine nächstes Ziel ist es, neben der Erweiterung meiner praktischen Fertigkeiten und der veterinärmedizinischen Weiterbildung, bald im Wildtiersektor Fuß zu fassen.

Ich hab also noch viel vor... :-)

Und vorher?

Nach einem kurzen Intermezzo bei den Bauingenieuren im Wintersemester 2001, war ich ab dem dem Sommersemester 2002 Studentin der Medieninformatik an der TU Wien.

Medieninformatik ist neben Medizinischer Informatik, Technischer Informatik, Software & Information Engineering und Data Engineering & Statistics eines der fünf angebotenen Bachelorstudien im Bereich der Informatik. Im Bachelor-Studium Medieninformatik liegt der Schwerpunkt im Bereich Computergraphik und Multimedia.
Meiner Meinung nach (und viele meiner ehemaligen Studienkollegen sind derselben Ansicht) hat es der bisherige Studienplan trotz einiger guter Ansätze leider nicht geschafft eine ausgewogene Kombination von Mediendesign- und technik zu bieten.

Nach dem Abschluss des Bakkalaureats startete ich das gleichnamige Masterstudium. Im Sommer 2007 begann ich mit der Arbeit an meiner Diplomarbeit "Dynamic Differential Geometry in an Educational Augmented Reality Application" (pdf, 3,2 MB) bei meinem Betreuer Hannes Kaufmann. Da meine Lieblingsfächer gegen Ende des Gymnasiums Mathematik und Darstellende Geometrie hießen, entsprach dieses Thema weitestgehend meinen Interessen.
Aufgrund des Beginns des Studiums der Veterinärmedizin im Wintersemester 2007 und der Arbeit an der TU Wien legte ich die Diplomarbeit ca. 1 1/2 Seiten vor ihrer Fertigstellung vorerst auf Eis und beendete sie im darauffolgenden Sommer um sie im Herbst 2008 am Dekanat einzureichen. Seitdem darf sich mein Schatz nun auch Herr Dipl.-Ing. nennen ;-)

Von 2007 bis 2013 studierte ich Veterinärmedizin an der Veterinärmedizinischen Universität und habe bisher meinen etwas verspäteten Entschluss nicht bereut. Das erste Jahr mit den Schwerpunkten Medizinischer Physik und Medizinischer Chemie habe ich gut überstanden. Auch das gefürchtete Anatomie-Jahr zusammen mit der mündlichen Gesamtprüfung aus Funktioneller Propädeutik (d.h. Anatomie, Physiologie und Histologie) ging vorüber. Im Jahr darauf, als ich zuerst unter Bakteriologie, Parasitologie und Virologie geächzt habe und dann in den Genuss der Lebensmittelwissenschaften, Botanik & Pharmakognosie und Ernährung gekommen bin und mich bei ein bisschen Pathologie, Pharmakologie und Tierhaltung "entspannt" habe, hab ich mir an manchen Tagen den Anatomie-Wahnsinn zurückgewünscht... Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und so habe ich mich selbst mit einer Exkursion nach Schönbrunn, der Physiologie und Pathophysiologie des Alterns, Schafescheren und Blasrohr- und Narkosegewehrschießen belohnt. Bei der PICU (Intensivstation der Kleintierklinik der Vetmeduni), betreut von der Anästhesie, hab ich außerdem ein wenig Klinikluft geschnuppert und festgestellt, dass so eine Nacht aufbleiben und dabei nur von Infusor-Gepiepse, EKG-Alarmen und Gejaule gestört zu werden, gar nicht so schwer ist.

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